Ihre Entstehungsgeschichte verdankt die Münchner Schotterebene der Eiszeit. Vor 2,5 Mio. Jahren drangen gewaltige Gletscher aus den Alpentälern hervor und schoben sich in mehrmaligen Intervallen in das Vorland. Sie führten gewaltige Mengen an Geröll und Gesteinsschutt mit sich. Schmelzwasserbäche wuschen das Geröll aus den Moränen heraus und transportierten es weit nach Norden. Durch die Arbeit der Flüsse entstanden flache Schotterkegel, die sich weit ins Land hinauszogen. Aus solchen Schwemmkegeln entstand im Laufe der Jahrtausende die Münchner Schotterebene.

Sie bildet ein etwa 1.500 Quadratkilometer großes Dreieck. Die groben Eckpunkte zur Orientierung sind Weyarn (zwischen Miesbach und Holzkirchen) im Südosten, Moosburg an der Isar im Nordosten und Maisach im Westen. Auch die namensgebende Stadt München und fast der gesamte umgebende Landkreis liegen darin.

Am Ende der letzten Eiszeit – vor 10.000 Jahren – sickerte das Schmelzwasser dieser Gletscher durch besonders karbonatreiches Gestein, und nahm dabei eine sehr ausgeglichene Mineralisierung an. In bis zu 250 Metern Tiefe bildete sich ein Wasserspeicher, der bis heute unberührt und durch Ton-, Stein- und Sandschichten vor Verunreinigungen geschützt ist. Aqua Monaco wird in rund 150 Meter Tiefe aus einer Mineralquelle gewonnen und direkt vor Ort abgefüllt.

Vor 10.000 Jahren reinstes Gletscherwasser – heute allerbestes Mineralwasser